Bio-Lebensmittel aus der eigenen Gärtnerei - die Garten-Coop Freiburg

Wie funktioniert eine Garten-Foodcoop? Was ist eine Community Suported Agriculture (CSA)? Ein Beispiel aus Freiburg zeigt, wie die Versorgung mit ökologischen Lebensmitteln aus dem städtischen Umland funktionieren kann.

Von der FoodCoop zur CSA

FoodCoops verteilen Bio-Lebensmittel von Bauernhöfen oder Bio-Händlern an ihre Mitglieder. Community Supported Agriculture geht noch einen Schritt weiter: hier sind die Mitglieder aktiv in die Finanzierung und die Produktion ihrer eigenen Gärtnerei beteiligt. Wie das funktioniert zeigt die Doku: "Die Strategie der krummen Gurke", die auf der Seite sich komplett angeschaut werden kann. Sie beschreibt die Entstehung und die Funktionsweise der Garten-Coop Freiburg.

Bio-Gärtnerei als Kollektiv-Betrieb

Die circa 260 Mitglieder betreiben in eigener Verantwortung eine Gärtnerei. Alles was geerntet wird, wird untereinander aufgeteilt. Grundprinzipien sind konsequent ökologischer Anbau, samenfeste Sorten uns Saisonalität. Durch die kurzen Wegen zwischen Anbau und Verbrauch werden Transportkosten gespart und die Lebensmittel kommen frischer in den Küchen der Mitglieder an. Auch die Arbeit wird sich geteilt. Es gibt ein paar Gärtnerei-Profis, die die anderen Mitglieder im ökologischen Anbau anleiten und die Arbeit planen. Die Gärtnerei wird aber als Kollektiv-Betrieb geführt. Alle Mitglieder finanzieren durch ihren Anteil ein Stück der Gärtnerei und bringen ihre Arbeitskraft ein. Die Früchte ihre Arbeit stehen dann allen zur Verfügung.

Zum Online-Video: Die Strategie der krummen Gurke


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